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Kleiner Panda Pai - Ein Freund aus der Fremde

Text: Saskia Hula; Illustration: Kerstin Schoene

Der kleine Panda Pai, auch Katzenbär genannt, döst auf seinem Lieblingsast. Er ist zufrieden mit sich, denn er hatte gerade erst das verlorengegangene Kaninchenkind wiedergefunden.

Alle Tiere im Wildpark sprechen über ihn und das macht den kleinen Panda sehr stolz.

Doch plötzlich scheinen die Tiere nicht mehr über ihn zu sprechen, sondern über „diesen Neuen“ im Wildpark . Es stand sogar in der Zeitung. Ein großer Panda soll mehr Besucher in den Park locken.

Das gefällt Pai ganz und gar nicht. So ein Wirbel um das neue Tier. Da wird extra für ihn ein Gehege Umgebaut, er bekommt einen extra Wärter und sogar eigenes Futter wird für den Neuen geliefert.

Panda Pai ist wütend, er muss einen Plan schmieden und irgendetwas unternehmen. So macht er sich auf den Weg und sucht Verbündete.

Seine Freundin Wanda, die Waschbärin, ist über Pai´s Reaktion verwundert. Denn Pai meint große Pandas gehören nicht hierher, er kommt aus China und dort sollte er auch bleiben.

Auf Wandas Einwand, dass Panda Pai´s Familie doch auch aus einem fremden Land stamme, meint er, dass sei was anderes. SIE seien doch schon viel länger da und brauchen auch kein extra Gehege, Futter und Wärter.

Wanda will zu Roberts Willkommensfest gehen und verschwindet. Das macht den Katzenbär noch wütender, also läuft er zum Pelikan in der Hoffnung Tiere zu finden, die den Neuen auch nicht im Wildpark haben möchten. Doch dieser und auch der griesgrämige Dachs wollen nichts davon hören. Schlimmer noch, er begegnet seinen Freunden, die sich alle auf den Weg zum Fest machen.

Schließlich gelangt er zur Truthenne, die redet ständig schlecht über andere. Doch die gemeine Truthenne ist der Meinung, dass auch der kleine Panda nichts im Wildpark verloren hat, weil dieser aus einer wildfremden Gegend kommt und Extrawünsche hat.

Die Henne hält so dem Panda Pai den Spiegel vor die Nase.  Denn hatte er nicht genau so über den neuen Panda gedacht? Aber eigentlich hatte sie ja Recht. Auch er war nicht von hier war ein Fremder. Wollte er wirklich so böse und gehässig sein wie sie? Nie im Leben.

So macht er sich, leichter ums Herz, auf zum Willkommensfest, um den Panda Robert zu begrüßen.

Die meisten Kinder werden das Gefühl der Eifersucht kennen. Mit Eifersucht und Missgunst umzugehen ist oft schwer. Es bilden sich Vorurteile noch bevor man sich mit der Situation wirklich beschäftigt hat. Schön ist es Panda Pai zu beobachten wie er mit seinen Gefühlen umgeht und dann erkennt, dass er so nicht sein will und dem Neuen eine echte Chance gibt um Freundschaft zu schließen.

Saskia Hula und Kerstin Schoene haben ein wichtiges Bilderbuch im Loewe Verlag herausgegeben. Vom kleinen Panda sind noch weitere Bände lieferbar.

  • Text: Saskia Hula
  • Illustration: Kerstin Schoene
  • ab 3 Jahren
  • 1. Auflage 2018
  • 32 Seiten, 24.0 x 26.5 cm
  • Hardcover mit Spotlack

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Österreich: Tyrolia Verlag 

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Viel Spaß beim Lesen und Vorlesen wünscht euch Plabba.

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